Planungsregion Mittelhessen

Das Land Hessen ist in drei Planungsregionen eingeteilt, die den Regierungsbezirken Kassel, Gießen und Darmstadt entsprechen: Nordhessen, Mittelhessen und Südhessen.

Mit der Regionalplanung soll die staatliche Raumordnung für die jeweilige Region konkretisiert werden. Sie trifft damit Vorsorge für die einzelnen Raumfunktionen und Raumnutzungen und versucht Konflikte zwischen konkurierenden Nutzungen und Funktionen zu vermeiden oder zu regeln. Damit leistet sie einen Beitrag zur Entwicklung der Region.

Die Regionalplanung nimmt als übergeordnete, überörtlich zusammenfassende Planung für eine Region eine vermittelnde Stellung zwischen staatlicher und kommunaler Planung ein. Indem sie Grundsätze und Ziele für Raumordnung und Landesplanung aufstellt, erzeugt sie Planungssicherheit für Gemeinden und Fachplanungsträger. Hierbei sind die wichtigsten sichtbaren Instrumente der Regionalplanung die Regionalpläne.

Die Regionalplanungsdezernate sind angesiedelt bei den Regierungspräsidien (Obere Landesplanungsbehörden). Die Entscheidungsträger der Regionalplanung sind die Regionalversammlungen. In diesen sind die Landkreise, die kreisfreien Städte, die kreisangehörigen Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern vertreten.

Die Regionalversammlung Mittelhessen besteht zurzeit aus 31 Mitgliedern, die von den Kreistagen und Stadtverordnetenversammlungen der Landkreise Gießen, Lahn-Dill, Limburg-Weilburg, Marburg-Biedenkopf und Vogelsberg sowie der Städte Gießen, Marburg und Wetzlar gewählt werden.

Mehr hierzu auf der Seite des RP Gießen.