Klimaforschung

Innerhalb der Klimaforschung, die als interdisziplinäre Forschung viele naturwissenschaftliche, aber auch soziologische und weitere Fachgebiete umfasst, sind die grundlegenden Fakten des Klimawandels so unstrittig, wie in vergleichbaren komplexen Fachgebieten, wenn nicht gar unstrittiger. Die Bundesregierung lässt sich über den Stand der Klimaforschung von einem wissenschaftlichen Beirat informieren.

Es gibt aber selbstverständlich Fachdiskussionen  über zeitliche oder andere Dimensionen der Veränderungen, die sich auch in den Berichten des IPCC über den Forschungsstand wiederspiegeln. Einen guten aktuellen Überblick bietet monatlich das Climate Service Center (CSC) des Helmholtz-Zentrum Geesthacht, sowie eine gut fundierte wissenschaftliche Klimawissen-Datenbank.

Diese Diskussionen werden von Lobbyisten gerne genutzt, um Zweifel an den Fakten der Klimaforschung  zu streuen. Dazu bedienen sie sich zusätzlich der Veröffentlichungen spezieller Institute, die, bezahlt von Wirtschaftverbänden und einzelnen Unternehmen, zur Unterstützung der jeweiligen Interessen das Passende an Junk- oder Pseudoscience liefern.

Dies ist jenen dienlich, die aus den unterschiedlichsten Gründen die Ergebnisse der Klimaforschung ablehnen. Weil sie Veränderungen oder die Verantwortung für ihr Tun scheuen, weil dies von den falschen Leuten gesagt wird, oder weil sie persönliche Nachteile befürchten.

Die Argumente sind völlig wiedersprüchlich und reichen von “Es gibt keine Veränderungen über gutes oder schlechtes Wetter hinaus” über “Der Mensch hat keinen Einfluss” bis zu “Es gab schon immer große Veränderungen und unser Anteil ist nur vergleichsweise gering”. Einher gehen damit die üblichen Verschwörungstheorien (s. auch der schweizer Klimaforscher).

Das Umweltbundesamt hat zusammen mit renommierten Fachwissenschaftlern hierzu auf seiner Webseite einige Antworten und Argumente exemplarisch zusammenstellt und eine Broschüre verfasst: KLIMAÄNDERUNG: Festhalten an der vorgefassten Meinung? Wie stichhaltig sind die Argumente der Skeptiker? Das Umweltbundesamt informiert!

Interessant auch der Artikel: Alles nur Klimahysterie? Wie „Klimaskeptiker“ die Öffentlichkeit verschaukeln und wirksame Klimaschutzmaßnahmen verhindern in der Zeitschrift Universitas (9/2007) und in gekürzter Form in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (31.8.2007), von Stefan Rahmstorf, Professor für Physik der Ozeane an der Universität Potsdam, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Leitautor des 4. IPCC-Berichts (2007), Mitglied im WBGU (s.o.)

Gut aufbereitete Hintergrundinformationen zum Klimawandel finden Sie auf den Seiten von tagesschau.de: www.tagesschau.de/klima . Dort findet sich auch eine Seite zum letzten Klimagipfel und eine zu Fakten und Hintergründe, die Orientierung in der Flut von Informationen zu Klimawandel, Klimaschutz und Klimarettung bietet. tagesschau.de bietet zudem eine Übersicht über die interessantesten und wichtigsten Seiten.

Wichtige Seiten, die grundlegende Informationen zur Klimaforschung liefern die und auch auf die Argumente der sogenannten Skeptiker eingehen, hierzu sind:

Einige wichtige Institute und Portale zur Klimaforschung