Erneuerbare Energien

Sonne, Wind und Wasser, Biomasse und Geothermie

Die wichtigsten Energieträger mit großem Abstand sind derzeit bekanntermaßen bei Mobilität und Heizung Erdöl und bei der Erzeugung von Strom Stein- und Braunkohle. Die Ressourcen an diesen fossilen Energieträgern sind begrenzt. Die derzeitige Generation an jungen Eltern werden das Ende des Erdöls im engen Wortsinne wahrscheinlich noch erleben, aber es wird dann zu teuer zum Verbrennen sein. Und das Ende von Kohle und Gas werden erst deren Enkel oder Urenkel erleben. Aber da auch die Reichweite dieser fossilen Energieträgern begrenzt ist, steigen deren Preise.

Zudem konzentrieren sich die Vorkommen nicht erneuerbaren Primärenergieträgern insbesondere im Falle von Öl und Gas, auf vergleichsweise wenige, teilweise politisch eher instabile Länder. Um unanbhängiger von Preissteigerungen und immer wieder aufflammenden Konflikten zu werden und gleichzeitig  die regionalen Wirtschaftskreisläufe zu stärken, muss deshalb der Einsatz erneuerbarer Energien wesentlich gesteigert werden.

Laut Bundesumweltministerium betrug der Anteil der erneuerbaren Energien im Jahr 2010 insgesamt 9,4 Prozent des gesamten Primärenergieverbrauchs in Deutschland. Am Bruttostromverbrauch lag der Anteil bei 16,8 Prozent. Damit überstieg er die Zielsetzungen der Bundesregierung für dieses Jahr. Bis 2020 soll der Anteil der regenerativen Energien am Stromverbrauch soll auf mindestens 20 Prozent, der Anteil am Primärenergieverbrauch auf mindestens 10 Prozent gesteigert werden.

Anteil der regenerativen Energien am Stromverbrauch in Deutschland

Energiequelle Kilowattstunden in 2010 in Milliarden zum Vergleich (2009)
Sonnenenergie 12 6,6
Windenergie 36,5 38,6
Wasserkraft 19,7 19,1
Biomasse 33,5 30,3
Erdwärme 0,1 0,1

Quelle: Bundesumweltministerium

 

Das Land Hessen bietet Informationen über folgende Erneuerbare Energien: