Windanlagen in Eigenregie planen

Grüne für eine Energiewende in Bürger- und kommunaler Hand

Windpotenzialkarte Hessen-Übersicht 140m
Windpotenzialkarte Hessen-Übersicht 140m
Windkraftanlagen sollten besser von den Kommunen und Bürgerinnen und Bürgern selbst organisiert werden. Zu diesem Schluss kommt die grüne Fraktion in der Regionalversammlung, die am 29. März Experten zu einer Beratung nach Wetzlar eingeladen hat. Insbesondere Dr. Christian Herz vom Anlegerbeirat des Bundesverbandes Windenergie zeigte mit Erfahrungsberichten eindrücklich auf, dass bei guter Planung keine Kommune Angst vor dem Bau und Betrieb einer Windanlage haben muss. Wer die Sache großen Projektierern, Großkonzernen und Investoren überlässt, verschenke viel Geld, da diese nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch zukünftig hohe Renditen für ihr Unternehmen realisieren und dies nicht ausreichend an Anleger und Kommunen weitergeben.
Armin Raatz vom Ingenieurbüro MUT Energiesysteme in Kassel verwies darauf, dass Windkraftanlagen erheblich zur regionalen Wertschöpfung beitragen können, vor allem dann, wenn das Kapital aus der Region kommt. Die Energiewende könne erheblich zur Steigerung des Wohlstandes in einer Region beitragen, dafür müssten aber auch die Kommunen und Bürger das Heft des Handelns in der Hand halten.
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