Die Regionalversammlung Mittelhessen hat am 18. Dezember 2012 in Marburg im Kreishaus des Landkreises Marburg-Biedenkopf die Anhörung und Offenlegung des Entwurfs des Teilregionalplans Energie Mittelhessen einschließlich des Umweltberichts beschlossen. Der formale Beginn der Offenlegung beginnt am 21. Januar und dauert bis zum 20. März 2013 statt. Interessierte können die Unterlagen bereits jetzt im Energieportal Mittelhessen einsehen.
Teilplan Energie geht in die Erörterung
Diese Vorerörterung soll dazu dienen, alle 101 Kommunen aktiv an dem Planungsprozess zu beteiligen. Das Regierungspräsidium (RP) Gießen hatte sich erstmals in der Geschichte der mittelhessischen Regionalplanung dazu entschlossen, bereits vor der öffentlichen Auslage der Pläne kommunale Entscheidungsträger über den Planungsstand des neuen Teilplans Energie zu informieren. Dazu hat das RP in den vergangenen Wochen jeweils eine Veranstaltung in den fünf zur Region gehörenden Landkreisen durchgeführt.
Novelle des hessischen Landesplanungsgesetz
Die hessische Landesregierung scheint den Rahmen für die Energiewende mit einigen Beschlüssen nun festzurren zu wollen. Noch im Mai wurde von der Grünen Landtagsfraktion bemängelt, dass immer noch immer keine Novelle des Landesplanungsgesetzes gibt. Dann beschloss dass Kabinett am 18. Juni 2012 hierzu einen Gesetzentwurf (156 kB, pdf-Datei) und brachte ihn umgehend in den Beratungsprozess in den Landtag ein.
Chancen der KWK für die Energiewende werden vertan
Bundesgrüne: Schwarz-Gelb springt bei Kraft-Wärme-Kopplung viel zu kurz
Der Gesetzesentwurf der Koalition zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWKG) fällt in der Beurteilung der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen durch. Der Sprecher für Energie- und Ressourceneffizienz Oliver Krischer zieht ein ernüchterndes Fazit.
Solardachkataster für Mittelhessen
Mithilfe einer interaktiven Karte lässt sich diese Frage nun für mehr als 580.000 Dächer in einigen Modellregionen in Mittelhessen und im Rhein-Main-Gebiet mit wenigen Mausklicken beantworten. Für die Entscheidung, ob eine Investition wirtschaftlich ist, ist dies eine gute Unterstützung. Der Region Mittelhessen und dem Land Hessen hilft dies Ihre Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien zu erreichen. Die Solarenergie spielt besonders bei der Wärmeversorgung eine wichtige oftmals unterschützte Rolle.
Windanlagen in Eigenregie planen
Grüne für eine Energiewende in Bürger- und kommunaler Hand
Windkraftanlagen sollten besser von den Kommunen und Bürgerinnen und Bürgern selbst organisiert werden. Zu diesem Schluss kommt die grüne Fraktion in der Regionalversammlung, die am 29. März Experten zu einer Beratung nach Wetzlar eingeladen hat. Insbesondere Dr. Christian Herz vom Anlegerbeirat des Bundesverbandes Windenergie zeigte mit Erfahrungsberichten eindrücklich auf, dass bei guter Planung keine Kommune Angst vor dem Bau und Betrieb einer Windanlage haben muss. Wer die Sache großen Projektierern, Großkonzernen und Investoren überlässt, verschenke viel Geld, da diese nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch zukünftig hohe Renditen für ihr Unternehmen realisieren und dies nicht ausreichend an Anleger und Kommunen weitergeben.Armin Raatz vom Ingenieurbüro MUT Energiesysteme in Kassel verwies darauf, dass Windkraftanlagen erheblich zur regionalen Wertschöpfung beitragen können, vor allem dann, wenn das Kapital aus der Region kommt. Die Energiewende könne erheblich zur Steigerung des Wohlstandes in einer Region beitragen, dafür müssten aber auch die Kommunen und Bürger das Heft des Handelns in der Hand halten.
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Die Energiewende mit den Bürgern gestalten
Mit Genossenschaften die Energiewende in Bürgerhand bringen
Bürgerschaftliche Kooperationen fördern
Zunehmend erkennen Bürgerinnen und Bürger, dass der Umbau des Energiesystems in Richtung erneuerbarer Energien auch in Bezug auf die Wertschöpfung interessant ist. “Statt wiederum Großkonzernen die Gewinne aus der Bereitstellung von Energie zu überlassen, stellt sich die Frage, wie die Energiewende in Bürgerhand kommen kann”, erläutert der Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Regionalversammlung, Dr. Karsten McGovern die Intention seiner Fraktion sich mit dem Thema zu befassen. Der Regionalplan Mittelhessen hat das Ziel bis zum Jahr 2020 33% der genutzten Energie regenerativ zu erzeugen. Neben der Bedeutung der Windkraft und der Energieeffizienz zur Erreichung des Ziels müsse dringend an die Akzeptanz in der Bevölkerung gedacht werden. Indem Bürgerinnen und Bürger selbst beteiligt werden, ist das am besten erreichbar.
ENERGIEWENDE in Mittelhessen – Argumente
In vielen Kommunen in Mittelhessen wird derzeit über die Gefahren der derzeitigen und die Chancen einer künftigen klimaschonenden und risikoarmen Energieversorgung diskutiert. Die GRÜNEN setzen sich seit über 10 Jahren für solch eine energieeffiziente und klimaschonende Energieversorgung ein. Wir sind für die Nutzung aller erneuerbarer Energien, die an die Stelle von importierten fossilen und atomaren Energieträgern treten müssen.
Für die nahe Zukunft haben Beschlüsse zu Klimaschutz und Erneuerbaren Energie in Bund, Land und auch in den Landkreisen klare Ziele gesetzt. Die region Mittelhessen möchte Ihre Energieversorgung bis 2020 zu 1/3 aus Erneuerbaren Energien sichern. der Landkreis Marburg-Biedenkopf will gar 2040 100% erreichen.
Auftakt zur Studie über Erneuerbare Energien in Mittelhessen
Grüne legen bei der Regionalplanung Fokus auf Energieeinsparung
Gießen – Ein Drittel des Endenergieverbrauches sollen 2020 in Mittelhessen mit regenerativen Energien erzeugt werden. Nach Meinung von Experten, die auf Einladung der grünen Fraktion in der Regionalversammlung zusammenkamen, sind hierfür deutliche Effizienzsteigerungen und Einsparungen beim Energieverbrauch nötig. “Für uns wird deutlich, dass wir für ein tragfähiges Energiekonzept und die ambitionierten Klimaschutzziele alle drei Faktoren voranbringen müssen: Energieverbrauch vermeiden, Energieträger effizient einsetzen und Erneuerbare Energien ausbauen”, so der Vorsitzende der grünen Fraktion in der Regionalversammlung Dr. Karsten McGovern.





